Der Kosename Honigkuchenpferd und seine Bedeutung

der Kosenamen Honigkuchenpferd und seine BedeutungDas Honigkuchenpferd ist als Kosename eher weniger in Gebrauch, trotzdem hört oder liest man ihn hin und wieder. Wer seinen Partner so nennt, der verbindet den Gedanken an diesen wohl mit etwas zum anbeißen. Er wird sowohl für weibliche als auch für männliche Lebensgefährten genutzt. Wer seinen Partner oder seine Partnerin als Honigkuchenpferd betitelt bringt damit unbewusst zum Ausdruck, dass die Beziehung zwar ernst genommen, jedoch auch oberflächlich abgehandelt werden kann. So wird er hauptsächlich am Anfang einer Beziehung, weniger während diese vertraut und wirklich gefestigt ist, in Gebrauch genommen.

Männer, die ihre Freundin Honigkuchenpferd nennen, würden wohl aus psychologischen Gründen mit der Verniedlichungsform des Honigkuchenpferds (= Honigkuchenpferdchen) deutlich besser fahren. Denn welche Frau möchte schon gern als Pferd bezeichnet werden? Da hilft selbst der Honigkuchen nicht mehr! Für die Fans des englischsprachigen Raums würde wohl auch „Honey“ genügen, was wiederum für weniger Fettnäpfchen und Missverständnisse sorgen würde.

Dabei ist ein Kosename wie dieser überhaupt nicht böse gemeint! Denn auch Frauen, die ihren Partner lieber mit „Honigkuchenpferd (-chen)“ als mit dem regulären Vorname ansprechen, haben wohl in den seltensten Fällen böse Absichten dabei – im Gegenteil. Sie drücken ihre Zuneigung und unbewusst auch einen gewissen Beschützerinstinkt damit aus. Möglicherweise ist das ein Grund, warum es in der Form seltener praktiziert wird, als dass Männer ihre Partnerin so nennen.

Abschließend kann also gesagt werden: Abwandlungen sind gut, Vorsicht ist besser. Für sensible oder äußerst eitle Partnerinnen wäre ein anderer Kosename wohl besser geeignet!